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12 Tage auf See! 45kn Böen inklusive - Mindelo (Kapverde) bis Santa Maria (Azoren)

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Auf geht's, Kurs Nord!  Wir haben es tatsächlich geschafft: Wir sind auf den Azoren angekommen! Nach 12,5 Tagen auf dem Atlantik tut es unfassbar gut, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Die Ankunft verlief trotz Covid ziemlich problemlos, wir haben am ersten Tag einen kostenlosen Corona-Test machen müssen und dürfen nun, 24h später, mit unserem negativen Ergebnis an Land. Damit ihr einen Eindruck von unserem Segeltrip bekommt habe ich in diesen Blogeintrag einfach mal mein Logbuch hinein kopiert. Denn wenn ich jetzt schreiben sollte, wie die Überfahrt verlaufen ist, würde mir gar nicht so viel einfallen. Die Tage vergehen total schnell, obwohl (oder vielleicht gerade weil) man eigentlich gar nichts tut. Und so viel passiert meistens auch gar nicht. Es stimmt schon, was viele Langfahrt.Segler sagen: Der Tag scheint aus Schlafen, Essen, aufs Meer schauen, Segel verändern, aufs Meer schauen, Schlafen, aufs Meer schauen, Essen, Windsteuer verstellen, Essen und wieder Schlafe

Tschüss Kap Verden: Hallo Atlantik! - Mindelo (Sao Vicente) bis ???

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 So, dies wird nun der kürzeste Blogeintrag bisher, denn morgen wollen wir los und wir sind so aufgeregt! Richtung Norden. Wir hoffen, der Wind ist uns gnädig, dann schaffen wir es bis zu den Azoren. Wenn sich etwas in der Vorhersage ändert kann es sein, dass wir stattdessen auf Madeira, auf den Kanaren, oder sogar wieder hier auf den Kapverden ankommen.  Wir werden morgen früh um 7:00 Uhr starten, mit dem Rest der ablaufenden Tide die Nachbarinsel Santo Antao an Nordosten passieren und dann unseren Kurs am Wind in richtung Nordwest einnehmen. Den werden wir dann halten, bis wir wahrscheinlich in etwa 7 Tagen auf weniger Wind stoßen werden und etwas motoren müssen. Und dann kommt als nächstes (hoffentlich) Südwest-Wind, der uns bis zu den Azoren pustet! Also, alle Daumen gedrückt! Für die 1600 Seemeilen planen wir etwa 3 Wochen ein (wobei wir natürlich hoffen, dass wir schneller sind). Da der Wind natürlich nicht so lange vorraussehbar ist, müssen wir ein bisschen hoffen. Zum Glück hat

Angriff der Portugiesischen Galeere! - Tarrafal (Sao Nicolao) bis Mindelo (Sao Vicente)

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Kurzurlaub auf Santo Antao! Nach einer Woche in dem hübschen Städtchen Tarrafal wollen wir diesen doch recht ungemütlichen Ankerplatz verlassen und in nordwestlicher Richtung weiter segeln. Die Insel Santa Luzia, die auf dem Weg im Naturschutzgebiet liegt, soll zwar wunderschön sein, aber kurz vor der Abfahrt hören wir noch die Geschichte von einem Seglerpärchen, welches über 100€ zahlen musste, weil sie vor dieser Insel geankert hatten. Die Kontrollen sind wohl im letzten halben Jahr extrem gestiegen und letztendlich entscheiden wir uns gegen einen Zwischenstopp. Die 100€ wollen wir nicht riskieren, außerdem lockt Mindelo mit dem ersten richtigen Hafen seit Anfang Dezember auf Teneriffa! Weil Papa ihm bei einer Außenborder-Reparatur geholfen hat, lädt Chris uns auf eine Pizza in diesem Restaurant mit herrlicher Aussicht ein. Die SHANTY und Chris' HAKUNA liegen viel weiter rechts, außerhalb des Bildes, sodass wir jeden morgen 15min Dinghi fahren müssen um an den Strand zu gelangen.

Wind Wind und nochmals Wind - Palmeira (Sal) bis Tarrafal (Sao Nicolau)

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 Nach meinem letzten Post sind wir noch fast zwei Wochen in Palmeira geblieben. Das deutsche Schiff CHALLENGER mit seiner Deutsch-Dänisch-Holländischen Crew ist nämlich angekommen die Crew ist genauso Kite-begeistert wie wir. Toby, der Kapitän, war ebenfalls Kitelehrer und bringt dem Rest der Crew in den nächsten Tagen hier auf der Insel das Kiten bei. Wir nutzen es aus, dass wir nun zu acht die 20km zum Kite-Beach hin und abends wieder zurück wollen. So können wir uns nämlich den Preis für das Taxi (12€ pro Strecke) teilen und das Ganze wird ein richtig günstiger Spaß. Dementsprechend viel wird in diesen Tagen nochmal gesurft. Eigentlich stehen wir jeden morgen auf, Frühstücken, packen das Dinghi bis obenhin mit Surf-Zeug, fahren an den Kite-Strand und sind abends völlig erschöpft wieder in Palmeira. Dort schaffen wir es meist grade noch ein Bier mit den Anderen zu trinken und dann fallen wir müde und erschöpft ins Bett. Mein guter alter blauer Best Waroo aus 2008 macht in diesen Tage